Airport Knast-Hotel

Das Hotel Flugahfen in Auckland an sich war abgesehen von Zahnpastaflecken vom Vorgänger sogar recht sauber, was uns aber den Rest gegeben hat war das Fenster das sich nicht öffnen lies. In Kombination mit einem für mich zu weichen Bett und Unruhe vor dem nächsten Schritt der Reise hab ich dann die Nacht garnicht geschlafen. Auch nicht weiter dramatisch weil wir sowieso um 4 wieder aufstehen und zum Flughafen mussten (dafür war der Flug aber 200 € billiger als alle anderen). Am Check-In ist mein Rucksack mit 23,5 Kilo dann auch nur dank Augenzudrücken der Dame am Schalter mit gekommen, wieso das plötzlich 8 Kilo mehr waren weiß ich auch nicht genau. Trotz Ausfall der Check In Automaten sind wir dann doch noch pünktlich am Gate angekommen und den 4 Stunden Flug nach Brisbane angetreten.

Nie wieder Billigseiten

Latent neben der Spur in Brisbane angekommen haben wir dann nach erstem Temperaturschock erstmal das Taxi zur Autovermietung genommen um unseren Van für die nächsten vier Wochen abzuholen. Dort angekommen gab es dann - wie soll es auch anders sein - Probleme mit der Kaution. Der Drittanbieter hatte die Kaution falsch angegeben wodurch die Versicherung die wir dazu gebucht hatten nicht mehr gültig ist. Schön auch dass in Australien ein nationaler Feiertag war. Nach einer Stunde herum telefonieren hat sich das ganze dann aber doch geklärt und wir konnten unseren Van in Besitz nehmen. Dass wir hier ein Schiff auf Rädern gebucht haben ist uns erst aufgefallen als wir vor dem 7 Meter langen Brecher standen. Quasi ein Haus auf Rädern mit Dusche und Klo das auch vor uns kaum genutzt wurde, also alles brandneu.

Dumplings und schöne Menschen

Nachdem wir vergebens versucht hatten am einzigen offenen Supermarkt einen Parkplatz zu finden (wie auch halb Brisbane) sind wir dann erstmal zum Campground im Stadtzentrum gefahren. Nicht nötig zu sagen dass ich mit dem Monstrum von Wagen und zu wenig Schlaf schweiß gebadet aus der Fahrerkabine gefallen bin als wir da waren. Trotzdem sind wir noch mit dem Bus in die City gefahren um zumindest noch ein wenig von einer der größten Städte Australiens mitzubekommen. Etwas wirr sind wir Zentrum gelaufen und haben uns dann (viel zu spät) semigute Fastfood Dumplings in der Mall gegönnt. Frisch gestärkt ging es dann aber über die Victoria Bridge zum beeindruckenden Stadtstrand von Brisbane. Der künstliche Strand mit eigenem Pool ist parallel zum Fluss angelegt und frei zugänglich. Natürlich gabs hier ein Schaulaufen das den englischen Garten in München locker in den Schatten stellt. Den Rest des Nachmittags haben wir also mit Menschen-Beobachten verbracht um dann abends nach kurzem Abstecher ins Restaurant um die Ecke um Neun Uhr ins Land der Träume zu fallen.