Nach knappen 11 Stunden Schlaf und ausgiebigstem Frühstück sind wir erstmal zum Mirrorlake aufgebrochen, der vom Campingplatz knappe 5 Minuten entfernt lag. Trotz vollem Einsatz und einem humpelnden 1 1/2 Stunden Marsch um den See gab es leider keine Spiegelungen zu sehen (außer auf dem den Schildern) da genau da der Wind losging. Trotzdem war die Aussicht super und wir hatten einen traumhaften Ausblick auf die Neuseeländischen Alpen mit Mt Cook. Noch schnell auf den Parkplatz beim Fox Glacier, der aber nach dem Vortag nicht mehr ganz so spektakulär war und weiter ging es Richtung Haast.

Pinguine und Delfine - Für alle Anderen

Ein paar Mini-Zwischenstops später sind wir völlig im Eimer mit dem Wandertrtack am Vortag in den Knochen am Campingplatz in Haast angekommen (nach einem Tank voll absurd teurem Sprit an der Dorftanke). Vor Ort wurde uns dann wärmstens empfohlen an die Jackson Bay zu fahren um dort Pinguine und eventuell sogar Hektor-Delfine zu sehen.

Natürlich darf man sich so etwas nicht entgehen lassen, also sind wir mit letzter Kraft noch die 30 Minuten bis zur Bucht geknallt um dort fest zu stellen (und gesagt zu bekommen) dass Delfine bei Ebbe nicht in den Hafen kommen und die Pinguine gerade 2 Wochen Nestpause haben und nicht zu sehen sind. Zumindest sind wir noch in den Genuss von ca. 2 Millionen Sandflies und dem lokalen Angebot an Fish n Chips gekommen. Glas halb voll und so.

Eiskalte Abkühlung

Auf dem Rückweg konnte ich dann nochmal an den Strand runter und im Meer baden. Dass das Wasser gefühlte 2 Grad über dem Gefrierpunkt hatte hat mich nach dem Tag dann auch nicht mehr großartig gestört.