Ab in den Süden

Nachdem wir uns in Canggu der Völlerei hingegeben haben sind wir dann weiter zu unserem letzten Stop Uluwatu gefahren. Die Gegend ist noch ein eher ruhigerer Teil Balis, südlich von Denpasar gelegen und ist für die Strände und Tempel bekannt. Nach der Fahrt durch Denpasar (Chaos und Stress) wurde es mit jedem Kilometer weiter Richtung Süden merklich entspannter. Uluwatu selbst besitzt quasi eine lange, im Vergleich wenig befahrene, Hauptstraße die sich entlang der Küste einmal um die Halbinsel zieht. Der letzte Teil der Fahrt hat uns schon die ersten Aussichten auf die traumhaften Strände und eher entspannte Atmosphäre Uluwatu's gegeben, beim Einchecken in unser kleines Resort 5 Minuten vom Strand ist uns dann klar geworden dass wir hier alles richtig gemacht haben und auf die letzten Tage noch einmal entspannen und zur Ruhe kommen können.

Strand, Essen, Strand

Die etwas über eine Woche in Bali wurde hier letztendlich mit Essen, in der Sonne Liegen und weiter essen verbracht. Kleinere Rollertouren über die kleine Halbinsel haben hier wieder mehr Spaß gemacht, da der Verkehr nicht so brutal wie in Canguu oder Ubuud war. Die Strände hier waren zwar teils sehr steinig, aber trotzdem wunderschön und auch nicht so überfüllt (je nach Strand konnten wir sogar ein paar Minuten alleine genießen).

Resort für uns allein

Auf den Tipp eines Päärchens das wir in Canguu kurz vor unserer Abfahr kennen gelernt hatten sind wir dann noch in den nahe gelegenen Malini Agro Park gefahren, einem auf größtenteils permakultur setzenden Resort. Der Großteil des Essens wird hier aus dem eigenen Garten gewonnen, der sich liebevoll in ein Gesamtbild aus Kunst (Holzskulpturen), einem riesigen Pool und einer bombastischen Aussicht aufs Meer und die Klippen einfügt. Das Beste an der Sache war, dass das Resort so versteckt liegt, dass es anscheinend kaum jemand findet. Die mit dem Roller recht.. spannende Einfahrtsstraße aus Schotter und badewannengroßen Schlaglöchern hat mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Teil dazu beigetragen. Hier hat es uns so gut gefallen dass wir zwei Tage später direkt noch einmal einen ruhigen Tag im Resort verbracht haben.

Wieder Affen

Damit es nicht langweilig wird sind wir natürlich noch einmal zum recht bekannten Pura Luhur Tempel gefahren, der direkt an eine riesige Steilklippe gebaut wurde. Da wir vorgewarnt waren haben wir es dieses Mal schlauer gemacht und sämtliche Wertsachen fest verpackt und alles an essen in den Rucksack gesteckt. Schon beim hineingehen wurde schnell klar, dass das ausnahmsweise mal eine sehr gute Idee war. Ganze Gangs von Affen saßen links und rechts der Alle zum Tempel und haben auf unbedarfte Touris mit losen Wertgegenständen und Verköstigung gewartet. Der Tempel, vielmehr die Aussicht vom Tempel, hat den mulmigen Einstieg jedoch alle Mal wett gemacht und wir konnten das letzte Mal Kultur vor unserer Abfahrt noch voll und ganz genießen.

Zurück in den Alltag

Schneller als gedacht fand unsere Reise dann doch ihr Ende und wir sind von Denpasaar über Singapur zurück nach Deutschland in den Sommer geflogen. Zwar waren die fünf Monate nicht immer einfach, jedoch sind wir mit vielen gemeinsamen Erinnerung und einem wohligen Gefühl im Bauch zurück in die Heimat gekommen.