Nach ausgiebigen Frühstück in einem gemütlichen Restaurant um die Ecke sind wir dann endlich weiter Richtung Rotorua aufgebrochen. Der Thermal Highway Explorer macht hier seinem Namen alle Ehre, überall dampft es und es gibt gefühlt alle zwei Meter die Option an einem der vielen Thermalquellen zu halten. Ursprünglich war der Plan beim Wai-o-tapu thermal Park einzukehren, als wir den riesigen Parkplatz und die Massen an Touris gesehen haben sind wir dann aber kurzum doch auf eigene Faust ein Stück weiter gefahren.

Die Erde brüht

Eine super Idee. Den lokalen Geysir hatten wir komplett für uns (war aber jetzt nicht so spektakulär), sind dann einen kleinen Stolperpfad entlang zu einem heißen Wasserfall mitten im Wald gelaufen und hatten diesen komplett für uns allein. Zwar war es schön heiß, die vielen Schilder mit den Totenköpfen haben uns dann aber doch überzeugt hier nicht allzu lange zu verweilen. Auf dem Rückweg zum Highway sind wir dann noch auf gut Glück an einem kleinen Flüsschen gestoppt um dort auch wieder eine heiße Quelle zu genießen, die in einen normalen Fluss mündet. Obendrauf sind wir dort noch mit einem netten Pärchen ins Gespräch gekommen und haben Tips für Australien und Island bekommen.

Faul(e Gerüche)

TIefenentspannt ging es dann die letzten Meter Richtung Rotorua, wo wir uns für eine Nacht ein Motel mit eigenem Whirlpool im Zimmer gegönnt haben (den wir natürlich auch noch mitnehmen mussten wodurch ich dann nach drei heißen Quellen den Tag fast umgekippt bin). Rotorua an sich ist relativ hässlich und riecht durch die Schwefelquellen auch ein wenig, wodurch wir ohne schlechtes Gewissen das freie Internet und den Fernseher mit Sky den Rest des Abends in vollen Zügen genießen konnten.