Tags darauf sind wir dann zu einer der bisher längsten Fahrten des Trips aufgebrochen. Der nächste größere Stop war in MacKay angepeilt, das aber von Agnes Water knappe 6 Stunden entfernt liegt. Zwischen den beiden Städten gibt es praktisch nichts großartig zu sehen oder zu tun, weshalb wir den Großteil des Tages im Auto verbracht haben (mit Zwischenstop am Highway-Diner für einen, man glaubt es kaum, semi-guten Kaffee). Gegen späten Nachmittag sind wir dann mitten im Nirgendwo auf einem Gemeinde Campplatz bei St Lawrence eingetrudelt, wo uns auch schon Kängurus auf dem riesigen, größtenteils verlassenen Platz begrüßt haben. Wagemutig haben wir den Schwärmen von Mücken getrotzt und sind noch auf einen Spaziergang in die Wetlands gegangen, den wir dann aber doch nach 500 Metern und tausend Stichen abbrechen mussten. Trotzdem haben wir ein paar wirklich schöne Papageien gesehen und die karge Landschaft war ein interessanter Gegensatz zu den Stränden die Tage davor.