Am nächsten Morgen wurde dann erst einmal ausgiebigst gefrühstückt, nochmal Kängurus gekuschelt und entschieden, dass wir noch eine Nacht auf dem Platz bleiben wollen. Ein Tagestrip ins nahegelegene Seventeen Seventy ist natürlich ein Muss. Hier hat die Geschichte des weißen Mannes in Australien seinen Anfang gefunden, 1770 hat hier nämlich Captain Cook den ersten Fuß auf das Land gesetzt und den Anspruch der britischen Krone etabliert. Abgesehen von einem ganz netten Aussichtspunkt an den Klippen war der Ort aber nicht weiter spannend, weshalb wir auch schnell wieder zurück nach Agnes Water gefahren sind um hier nach dem Mittagessen noch ein paar Sonnenstunden am Strand mitzubekommen.

Abends haben wir uns dann nochmal zu den Kängurus gesetzt und mit dem Besitzer unterhalten, der extrem viel über Natur- und Tierschutz weiß und das auch gern mitteilt. Interessant und erschreckend zugleich ist die Tatsache, dass Australien bei weitem nicht bewusst ist wie fragil die Umwelt hier ist. Koalabären gelten beispielsweise als extrem gefährdet aufgrund der kontinuierlichen Abholzung des Lebensraumes. Nach über 30 Millionen Jahren als fester Bestandteil des australischen Ökosystems wird prognostiziert dass die Tierchen in einem Jahrzehnt komplett ausgestorben sind wenn es weitergeht wie bisher,