Die Kiwis der Meere

Ein Grund wieso wir bis Curio Bay gefahren sind war der heiße Tip dass sich hier die kleinsten Delfine der Welt, die Hektor Delfine, oft in der Bucht tummeln.

Nach knappen 12 Stunden (anscheind nötigem) Schlaf haben wir kurzum noch um eine Nacht verlängert und dann den Tag am Strand verbracht. Nach dem vormittag vergebens Ausschau halten kam uns ein netter Mann entgegen der uns erstmal zum anderen ende der Bucht geschickt hat. Der Weg hat sich gelohnt, nach einer halben Stunde konnten wir die kleinen Wesen beim spielen in den Wellen beobachten, wo sie neben den Surfern umher gesprungen sind. Ich bin nach dem zweiten Mal Baden dann halb erfroren aus dem Wasser und direkt in die heiße Dusche.

Die seltensten Pinguine der Welt

Zur Dämmerung ging es abends noch an den weltweit am Besten sichtbarsten fossilisierten Wald am Wasser. Versteinerte Bäume sind jetzt nicht so spannend, aber der eigentliche Grund waren die Gelbaugen Pinguine, die es nur in Neuseeland zu sehen gibt. An der Rezeption wurde mehreren Campern gesagt dass die Tiere momentan in der Mauser sind und deshalb in den Nestern bleiben. Sturheit sei dank, wir haben wie der freiwillige Helfer am Strand uns sagte die ersten zwei Pinguine seit zwei Wochen sehen können.

Nach so viel Wildleben ging es dann abends zufrieden ins Bett.