Frisch geduscht und mit viel zu viel Porridge im Bauch sind wir dann früher als sonst Richtung Wanka aufgebrochen. Mit Zwischenstops an den Blue Pools und Aussichtspunkten entlang Lake Wanaka und Hawea sind wir nach immerhin 3 Stunden im Campground angekommen. Da ich an dem Punkt dringend mal einen Tag Pause gebraucht habe, haben wir ohne groß zu überlegen direkt eine Nacht gebucht um dann erstmal vor einem Berg Müll auf dem Stellplatz zu parken. In deutscher Manier wurde sich daraufhin natürlich beschwert und wir durften uns einen besseren Platz im ruhigeren Teil des Campgrounds aussuchen, der sogar wesentlich näher an den Klos und der Küche dran war.

Nach Knack kommt ab

Das „schnell kochen“ hat nicht so Wirkich geklappt da der Griff am Kofferraum sich gedacht hat genau im dem Moment brechen zu müssen. 2 Stunden, 20 Flüche und eine Schraube mit einem Stück Gummi und Sekundenkleber ging das Ganze dann aber wieder (MacGyver lässt grüßen). Aber wenns blöd aussieht aber funktioniert, funktioniert’s.

Alles wird gut

Auf knapp 180 und leicht gelaunt ( von meiner Seite) sind wir dann einfach die 5 Minuten runter zum Lake Wanka gelaufen und wurden dort mit einem sehr ruhigen Kiesstrand und klarem Wasser belohnt. Nach einem Sprung ins Wasser und ein wenig Sonne war der Stress des Tages auch schnell wieder vergessen. Mit Quarkkartoffeln, einem Sixpack Bier und dem Gesang vom Singer Songwriter von gegenüber klang der Abend dann sehr entspannt aus.